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Rechtliche Pflichten für Online-Händler

Rechtliche Pflichten für Online-Händler

Das Online-Geschäft bringt zahlreiche rechtliche Pflichten mit sich, die jeder Händler kennen und einhalten muss. Unwissenheit schützt vor dem Gesetz nicht.

Informationspflichten

Jeder Online-Shop muss klar angeben: Identifikation des Verkäufers (Firmenname, Handelsregisternummer, Sitz), Kontaktdaten, Preise inklusive Mehrwertsteuer, Versandkosten, Rückgabebedingungen und Reklamationsverfahren.

Verbraucherschutz

  • Widerrufsrecht — der Kunde hat das Recht, die Ware innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückzugeben.
  • Gesetzliche Gewährleistung — mindestens 24 Monate bei neuen Produkten.
  • Reklamationen — Pflicht zur Bearbeitung innerhalb von 30 Tagen.

DSGVO und Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten muss DSGVO-konform erfolgen. Pflicht: Kundeninformation, Einholung der Einwilligung wo erforderlich, Datensicherung und Einführung von Verfahren bei Datenpannen.

Steuer- und Buchführungspflichten

Umsatzsteuer-Registrierung, Buchführung, Rechnungsstellung und Steuererklärungen. Bei grenzüberschreitendem Verkauf sind die OSS-Schwellenwerte (One-Stop-Shop) zu beachten.

Rechtliche Compliance ist keine Option — sie ist die Grundlage eines vertrauenswürdigen Online-Geschäfts.


Daniel Tityukov
Veröffentlicht am: 2024.02.26